KORNHAUS – Kulturspeicher Ulm

Die Idee zum Projekt „DER RAUM: CROSSOVER“ entstand in der Zeit des Lockdowns, als die JUNGE ULMER BÜHNE (kurz JUB) mit der Idee der Realisierung neuer, gemeinsamer Projekte, auf die Freie Szene in Ulm zuging. Durch die Pandemie sind vielen Veranstaltungsräume, Eintrittsgelder und das Publikum weggebrochen. Die Idee jetzt gemeinsam und gestärkt durch diese Krisenzeit zu kommen, wurde von dem ARBEITSKREIS KULTUR ULM (kurz AKK) mehr als positiv aufgenommen.

Der AKK ULM ist ein Zusammenschluss von Institutionen der freien Szene, der städtischen Einrichtungen sowie freien Künstlern und Gruppen. Beim ersten Treffen der freien Szene zu „DER RAUM: CROSSOVER“ bildeten sich sofort erste konkrete Projektideen: das Tanzensemble COMPAGNIA STRADODANZA und die JUB kamen auf die Idee, ein gemeinsames Projekt als KinderTanzTheaterStück realisieren zu wollen. Außerdem wollen die MUSIKSCHULE ULM und die JUB gemeinsam eine Erzähltheaterreihe im Dezember gestalten. Um weitere Projekte ins Leben zu rufen, zum Beispiel könnte das AKADEMIETHEATER mit dem Tanzensemble UNDERGROUND MOVEMENT den Hip-Hop-Tanz in ihre Inszenierung integrieren… Doch dafür muss ein neuer RAUM geschaffen werden, da die Ideen in den jeweiligen, teils sehr kleinen Institutionen nicht realisiert werden können, und wegen der Abstandsregeln kaum Besucher zugelassen werden können. 

Durch die Pandemie hat die Ulmer Szene gelernt, mehr miteinander zu diskutieren, sich abzusprechen und voneinander zu lernen. Wenn es einen Vorteil dieses Lockdowns gegeben hat, dann ist es unserer Meinung nach dieser: den Wert der gemeinsamen Strategie und Energien zu realisieren und diesen zu nutzen. Damit dies erhalten bleibt und zu einer Erfolgsgeschichte werden kann, unser Antrag.

Und nicht zu vergessen ist, dass die Stadt Ulm dem Projekt der freien Szene gegenüber sehr aufgeschlossen ist. Auch deshalb unterstützt sie die Idee mit der Bereitstellung des Kornhauses, als zentralen Veranstaltungsort dieser Reihe.

Wann ist denn die beste Zeit dafür, wenn nicht jetzt, um neue Wege zu gehen?